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4. Mai 9:00 bis 5. Mai 17:00

Verhaltenstherapie – Vorgehensweisen und Methoden (Block 2)
Theorieseminar mit Praxisbeispielen

Tierverhaltenstherapie braucht einen konzeptuellen Rahmen, in dem unabhängig vom Methoden-Gewimmel der Hundeschulen effizient an unerwünschten, abnormalen und krankhaften Verhalten gearbeitet werden kann. Wissenschaftliche Verhaltenstherapie gibt einen solchen Rahmen!

Mit Hilfe dieser Grundlagen kann jedes problematische Verhalten erfasst, analysiert und bearbeitet werden – Aggression, Angst, Trennungsstress, Abnormal repetitives Verhalten, „Hyperaktivität“, …

Inhalt:

1. Fakten schaffen als Grundlage wissenschaftlicher Verhaltenstherapie. Fakten dokumentieren und darstellen – der Weg zur Qualitätssicherung! (Mit Praxisteil)

2. Der missverstandene ethologische Ansatz und seine überraschend umfassende Auflösung

3. Grundlagen der funktionalen Verhaltensanalyse – Verhaltensbiologie trifft Behaviorismus

4. Beobachten, beobachten, fragen, fragen – und beschreiben: um welches Verhalten geht es eigentlich? (Mit Praxisteil)

Möglichkeiten der Beobachtung unerwünschten Verhaltens
Techniken der Befragung
Techniken der Dokumentation unerwünschten Verhaltens in seinen Dimensionen (Mit Praxisteil)
5. Die Fülle der Antezedenzien erfassen und nutzen: Stress, Krankheit, Frustration und ihre Auswirkungen auf Verhalten

6. Die Intervention

Möglichkeiten des Managements, seine Voraussetzungen und Training (Mit Praxisteil)
Alternativverhalten aus dem Blickwinkel der biologischen Funktion von Verhalten; nicht jede Alternative ist sinnvoll, nicht jede Verstärkung passt!
Bei welchen Problemen spielen Systematische Desensibilisierung und Gegenkonditionierung eine Rolle?
Korrekte Durchführung (Mit Praxisteil)
Häufige Fehlerquellen
7. Verstärkung erwünschten Verhaltens – verschiedene Möglichkeiten Differentieller Verstärkung (Mit Praxisteil)

8. Verringerung unerwünschten Verhaltens durch die Regulation seiner Verstärker

Wie man problematisches Verhalten ineffizient / ineffektiv / irrelevant machen kann
9. Eine natürliche Alternative: Extinktion

10. Möglichkeiten, Risiken und Nebenwirkungen der Verhaltensunterbrechung (Mit Praxisteil)

Verhaltensunterbrecher als notwendiger Bestandteil jeder Verhaltenstherapie
11. Verhaltensketten als unerwünschte Nebenwirkung und wie man sie wieder auflösen kann

12. Wann, wie und wo kann Strafe sinnvoll eingesetzt werden?

13. Wenn Lernen erschwert ist – Nahrungsergänzungen und Medikation

14. Kooperation mit Tierärzten aufbauen

15. Fallberichte für Tierärztinnen, Kollegen und Ordnungsämter schreiben

16. Ohne Verstärkung erhält sich nichts! Erwünschtes Verhalten muss gehegt und gepflegt werden.

Grundlegende Techniken werden in Praxisteilen mit Hund geübt.
Außerdem ist die aktive Bearbeitung verschiedener Fälle in Kleingruppen geplant.

Zielgruppe:
Hundehalter, Hundetrainer, Verhaltenstherapeuten, Tiertrainer, Tierärzte, Tierheimmitarbeiter, Züchter und alle die sich für modernes Tiertraining interessieren

Kontakt Heidrun Pusch heidi@respektiert.at

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Details

Beginn:
4. Mai 9:00
Ende:
5. Mai 17:00

Veranstaltungsort

Ladinacher Straße 21 9020 – Klagenfurt am Wörthersee
Ladinacher Straße 21 9020 - Klagenfurt am Wörthersee + Google Karte