Angebote

CumCane® Einzelstunden

Wir geben mehr Einzelunterricht als Gruppenstunden, da Einzelunterricht den Vorteil hat, dass der Trainer sich voll und ganz auf ein Hund-Mensch-Paar konzentrieren und beide in ihrem eigenen Lerntempo begleiten kann.

Unser Training findet dort statt, wo Hund und Mensch leben, im häuslichen Umfeld, auf den täglichen Spazierwegen. Das ist anstrengender als in der abgeschotteten Sicherheit eines Hundeplatzes, aber auch ungleich effektiver: Probleme werden dort bearbeitet, wo sie gezeigt werden. Problemen wird dort vorgebeugt, wo sie entstehen könnten. Hunde sind Kontextlerner, was bedeutet, das sie nicht nur lernen, ihr Verhalten anzupassen, sondern auch die genauen Umstände, unter denen diese Anpassung Erfolg bringt. Lernt ein Hund an lockerer Leine zu gehen, so heisst das nicht, dass er jetzt überall an lockerer Leine gehen kann. Das ist der Grund, weshalb wir am liebsten dort trainieren, wo Hund und Mensch zusammen leben.

Wenn Sie es erlauben, dokumentieren wir das Training mit Ihnen durch Videoaufnahmen. Und weil man sich nicht alles merken kann, gibt es Skripte passend zum Trainingsverlauf.

Haben Sie Interesse, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

CumCane® Gruppenstunden

Herzstück eines jeden Seminares ist die Arbeit mit mehreren Hunden in einer Gruppe. Oft wird unterschätzt, wie hoch das Erregungsniveau eines Hundes schnellen kann, bewegt er sich mit mehreren Hunden zusammen, ohne wirklich ausweichen oder Kontakt aufnehmen zu können. Die Kooperation mit der Bezugsperson teilt zwar seine Aufmerksamkeit, aber es ist gerade diese Leistung des Gehirns (geteilte Aufmerksamkeit), die einen Hund stresst und ihn über seine Reaktionsgrenzen anderen Hunden gegenüber bringen kann. Stressige Situationen sind erst einmal nicht schlimm. Schlimm wird es, wenn der Hund die Situation nicht so auflösen kann, dass seine Stressreaktion schwächer wird.

Bei unseren Gruppenarbeiten ist jeder Hund zu jeder Zeit aktiv – vielleicht aber anders, als manche Bezugsperson es sich vorstellt. Wir betrachten das Erlernen von echter Entspannung als eine anstrengende Aktivität für Mensch und Hund. Jedes Hund-Mensch-Paar, das gerade „Wartezeit“ hat, arbeitet an der Entspannung. Je nach Vorerfahrung und Tagesform ist dabei der Abstand zum sich bewegenden Team groß oder sehr gering. „Wartezeit“ ist Lernzeit! Andere Hunde in Bewegung sehen zu können, ohne erregt oder frustriert zu sein, ist ein entscheidendes Lernziel und von ganz besonderer Bedeutung für Hunde, die im Hundesport aktiv sind. Dieses Lernziel kann jeder Hund erreichen, unabhängig von Typ und Rassezugehörigkeit.

Unsere Gruppen (ausserhalb der Seminare sind klein): Maximal 5 Hunde. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Erlernen der grundlegenden Trainingstechniken in 2 bis 3 Einzelstunden.

Unsere Gruppen finden unter denselben Voraussetzungen statt wie der Einzelunterricht: Training im wirklichen Leben, Videografie und begleitende Skripte.

Suchen Sie spezielle Gruppen für Raufer und sog. Rocker? Dann werden Sie bei uns nicht fündig! Wir legen Wert auf ein alltagsnahes Training mit guten Lernbedingungen. Problemhundegruppen bieten beides leider nur selten.

CumCane® telefonische / Online-Beratung

Manche Probleme können schnell durch ein klärendes Gespräch gelöst werden. Deswegen bieten wir auch telefonische Beratungen an. Dieser bequeme Weg ist aber keinesfalls bei allen Verhaltensprobleme ein sinnvoller, denn bei einem Telefongespräch bekommen wir viel weniger Informationen über das Verhalten des Hundes als wenn wir ihn sehen können.

Dasselbe gilt für Beratungen über das Internet, sog. Online-Beratungen. Wir entscheiden nach dem ersten Kontakt, ob eine Online-Beratung sinnvoll ist oder eher nicht.

Wir nutzen folgende Möglichkeiten des Internets für Beratungen:

  • Verschicken von Videoclips des Hundes zur Auswertung seines Verhaltens
  • Verschicken von Videoclips als Trainingsanleitung
  • Chat und Video-Chat
  • Internet-Telefonie via Skype®

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir bei Problemen mit aggressivem Verhalten Ihres Hundes keine Fernberatung durchführen. Wir geben Ihnen am Telefon gerne Ratschläge zur vorläufigen Vermeidung von Beißvorfällen, aber keine Trainingsanleitung.

CumCane® Seminare

Wir bieten ganzjährig Seminare im deutschsprachigen Raum an. Die Termine, Themen und Orte können Sie unserem Seminar-Kalender entnehmen.

Die Seminare in Oberammergau sind dabei das Highlight, und zeichnen sich durch optimale Arbeitsbedingungen drinnen und draussen, eine schöne Landschaft, Essen und viele nette Hundemenschen im Hundesporthotel Wolf aus.

Geräumige, helle Trainingshallen machen das Training unabhängig von der Wetterlage, draussen kann man je nach Trainingsbedarf zwischen Einsamkeit, Trubel und allen Möglichkeiten dazwischen wählen.

Themenschwerpunkte

  • Arbeit am Erregungsverlauf
  • positive Motivationsmöglichkeiten für alle Hundetypen
  • Abbau von Übermotivation bei Sport- und Familienhunden
  • Aufmerksamkeitswechsel zwischen Hunde- und Menschenwelt
  • Aufbau eines Verhaltensrahmens für reaktive Hunde
  • Verbesserung der Kommunikation durch Markersignale

Die vermittelten und praktizierten Übungen sind gedacht für

  • Hyperaktive Sporthunde: Kläffen, Schnappen, Beißen und eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit
  • Hyperaktive Familienhunde: Spielzeug- und Beschäftigungs-Junkies
  • Reaktive Hunde: Ängstliches und aggressives Verhalten gegenüber anderen Hunden oder Menschen
  • Hunde, die als „schwer erziehbar“, „stur“ oder eigenständig eingeschätzt werden. Auch Terrier und Vertreter der Nordischen sind willkommen!

Wegen der vielfältigen Hundetypen mit ihren individuellen Problemen wird das Training in Einzelstunden und Kleinstgruppen angeboten. In fünf aufeinander folgenden Trainingstagen kann viel gelernt und mit dem Hund umgesetzt werden – es bleibt sogar noch Zeit für die Erholung.

Das Training wird videografiert und im theoretischen Unterricht besprochen.

CumeCane® Videos

Die Welt ist Ball – „Ball-Junkies“

Verhalten verstehen & das Beste daraus machen.
Preis: 34,90€
Dauer: ca. 370 Minuten

Das erwartet Sie...

Am Ball scheiden sich die Geister – nicht nur die der hundehaltenden Menschen, sondern auch die der Hunde. Begeisterung, Euphorie auf der einen, Gleichgültigkeit oder Ablehnung auf der anderen Seite kennzeichnen das Thema. Dabei ist Spiel nicht nur eine Notwendigkeit während der Jugendentwicklung, sondern auch noch im späteren Leben eine Bereicherung.

Wie jedes Spiel haben Aktivitäten mit Bällen gute Seiten, aber auch die Tendenz, bei mangelnder Sorgfalt Probleme zu bereiten. Vielseitige Spielmöglichkeiten machen Bälle zu Allroundern, denn von Suchen bis Hetzen in hohem Tempo ist alles möglich. Die meisten Spiele mit Bällen sind Sozialspiele zwischen Mensch und Hund. Kommunikation zwischen Mensch und Hund während des Spielens rückt das Bild vom Menschen als „Ballwurfmaschine“ wieder zurecht. Hohes Tempo und Erregungslevel, Impulskontrolle, Frustration, mehrdeutige Kommunikation und eingefahrene Verhaltensmuster führen bei bestimmten Hundetypen schnell dazu, dass Hetzspiele mit dem Ball zur unübertroffenen Lieblingsbeschäftigung werden. Der Entzug dieser Beschäftigung löst das Problem nur scheinbar, weil ein grundlegendes Bedürfnis des Hundes unbefriedigt bleibt. Frustration ist eine Folge, die verschiedene Verhaltensprobleme nach sich ziehen kann.

Die Videoaufzeichnung des Tagesseminars zeigt Ursachen für die Entwicklung eines Hundes zum sog. „Balljunkie“ auf. Sind die Ursachen bekannt, können sie verhindert oder so verändert werden, dass das Verhalten in einem emotional und körperlich gesunden Rahmen bleibt.

Ziel ist, das Verhaltensrepertoire des Hundes im Zusammenhang mit Bällen oder anderen Spielobjekten ohne Verzicht möglichst vielseitig zu gestalten.

Das Kleingedruckte in der Körpersprache des Hundes

Preis: 34,90€
Dauer: ca. 330 Minuten

 

Das erwartet Sie...

Beobachten und Interpretieren der Körpersprache des Hundes ist die Schlüsselqualifikation für jeden, der seinen Hund verstehen möchte. Verständnis ist hierbei nicht netter Selbstzweck, sondern Grundlage für eine erfolgreiche Erziehung und Führung jeden Hundes. Die Körpersprache des Hundes ist schön, komplex und enthält Unmengen an kleingedruckter Information. Es ist gerade dieses Kleingedruckte, das die großen Signale abändert, schwächt, verstärkt und betont.

Lange bevor ein Hund für uns deutlich reagiert, hat er im Kleingedruckten gezeigt, ob er meiden oder angreifen, in welche Richtung er sich wenden, in welches Körperteil er beißen und wie stark er reagieren wird. Wir hätten viel Zeit, um in den verschiedensten Situationen rechtzeitig zu reagieren. Wir hätten so viel Zeit, dem Hund Alternativen zu Angst und Aggression zu zeigen, würden wir dem Kleingedruckten die Bedeutung beimessen, die es hat. Das Kleingedruckte, das sind Geschwindigkeit, Amplitude und Geometrie von Bewegungen. Das Kleingedruckte, das sind winzige Veränderungen der Kopf- und Augenbewegungen, der Atmung und der Spannung einzelner Muskelgruppen. Es erwarten Sie Fotos, Videos, Beobachtungsübungen und spannende Vortragseinheiten.

Lernen mit schwer motivierbaren Hunden

Preis: 34,90€
Dauer: ca. 340 Minuten

 

Das erwartet Sie...

Schwer motivierbar“ oder gar „stur“– viel zu oft stecken wir unsere Hunde in Schubladen, sortieren sie in Kategorien ein und verpassen ihnen Etiketten. Etiketten sind jedoch Interpretationen und sorgen für Vorurteile, die unser Denken und Handeln beeinflussen.

Wir machen dies, ohne uns erst einmal zu fragen, was diese Hunde überhaupt tun. Was tut ein Hund, der „schwer motivierbar“ ist? Wie verhält er sich? – Die Etiketten in Verhaltensbeschreibungen umzubauen und das jeweilige Verhalten des Hundes in den entsprechenden Situationen zu beschreiben, sollte Grundlage unseres Trainings mit ihnen sein.

Das Konzept der Motivation hilft uns dabei, zu beschreiben, warum ein Tier überhaupt das tut, was es tut. Motivation hat man nicht, Motivation wird gebildet. Sie entsteht durch einen Verrechnungsprozess im Gehirn. Ein Prozess, der sowohl durch äußere als auch durch innere Faktoren beeinflusst wird und so zu Verhalten führt und es irgendwann auch wieder beendet.

„Nicht motiviert“ bedeutet erst einmal, dass dieser Entscheidungsprozess in einer bestimmten Situation zu einem anderen Ergebnis kommt als die Bezugsperson des Hundes ursprünglich erwartet hat.

Schwere Motivierbarkeit, die manchen Hunden also zugesprochen wird, hat vielfältige Ursachen. Sie aufzudecken, zu analysieren und bestmöglich zu beheben, ist der erste wichtige Schritt in Richtung einer Veränderung.

Es ist Wunschdenken, zu glauben, dass Training mit Belohnungen automatisch die Motivation des Hundes steigert. Belohnungen müssen auch zu seinen aktuellen Motivationen und Bedürfnissen passen.

Die Bedürfnisse des Hundes zu erkennen, sie zu erfassen, aufzugreifen und sich daran zu orientieren, entspricht also dem weiteren Vorgehen und schafft so unter anderem die Basis für eine gute Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch, die allen Beteiligten Spaß macht und eine Bereicherung für den Alltag darstellt.

Diese Aufzeichnung des Tagesseminars zeigt die Ursachen für Verhalten auf, welches wir Menschen gerne als „schwer motivierbar” bezeichnen, gibt Anregungen dafür, Verhalten zu definieren, welches wir uns stattdessen von unserem Hund wünschen und liefert erste mögliche Trainingsansätze, die individuell auf das jeweilige Hund-Mensch-Team abgestimmt werden sollten.

Exzessive und abnormal repetitive Verhalten

Preis: 34,90€
Dauer: ca. 330 Minuten

 

Das erwartet Sie...

Verhalten, die häufig oder auch oft hintereinander gezeigt werden, geben immer Anlass zur Sorge um körperliche und mentale Gesundheit des Hundes. Das Verhaltensrepertoire eines Tieres wird durch exzessiv auftretende und abnormal repetitive Verhalten wie Stereotypen oder Zwangsstörungen eingeschränkt. Dies reduziert die flexiblen Anpassungsmöglichkeiten des Tieres erheblich.

Ursachen für diese mehr oder weniger auffallenden Verhalten finden wir in den Bereichen körperliche Gesundheit, Schmerzen, Angst, Frustration und chronischem Stress sowie der genetische Disposition.

Exzessive, repetitive und lang andauernde Verhalten können – wie jedes andere Verhalten auch – nur reduziert werden, wenn ihre Ursachen beseitigt werden. Lebensumstände, Umgangsstil, gesundheitliche Faktoren und Reaktionen auf das Verhalten tragen zu Entstehung und Erhalt dieser auffälligen Verhalten bei.

Auch wenn Verhalten hinsichtlich dieser Kategorien als Verhaltensstörungen betrachtet werden, sie sind Anpassungen. Die Grenze zur Fehlanpassung wird aber überschritten, wenn das Tier sich selbst verletzt, soziale Interaktionen nicht mehr möglich sind und ein großer Teil des Zeitbudgets mit diesen Verhalten verbracht wird. So weit sollte es nach Möglichkeit nicht kommen und muss es auch nicht. Die Risikofaktoren für die Entwicklung exzessiver und abnormal repetitiver Verhalten sind gut bekannt. Bekannt ist auch, mit welchen Verhalten die Entwicklung beginnt.

Aus diesem Wissen resultieren die Möglichkeiten, exzessivem und abnormal repetitivem Verhalten vorzubeugen, sie einzudämmen und dadurch die Lebensqualität des Hundes zu verbessern:

„Es ist die Umwelt, die Verhalten macht.“ „Vorbeugung durch Konzentration auf Verhalten in Konfliktsituationen ist sinnvoll.“ „Bedürfnisbefriedigung passend zum Hundetyp ist entscheidend.“ „Positive Verstärkung alternativer Verhalten ist wichtig.“ „Für den Hund sind exzessive und abnormal repetitive Verhalten die einzigen Bewältigungsstrategien, die sich für ihn lohnen.“ „Alternative Strategien können erlernt werden.“ „Strafe ist kontraproduktiv.“ „Ursachen müssen auf allen Ebenen gesucht und bearbeitet werden.“

CumCane® Buch Schreck lass nach

Schreck lass nach – Westedt, Heike

Der Einfluss von Stress und Angst auf Gehirn und Verhalten
Hrsg.:Blaschke-Berthold

KT , 104 S., 59 farbige ILL.
Auflage/Ersch.-Datum 1. Auflage 2013
Ersterscheinungsdatum: 05.2013
Verlag: CumCane
ISBN-13 9783940083005

Dieses Buch kann u.a. beim Animal Team bezogen werden.

Das erwartet Sie...

Erst langsam setzt sich bei uns Menschen die Erkenntnis durch, dass Tiere Gefühle haben, Angst empfinden und unter Stress leiden können. Stress und Angst lösen bei Tieren ebenso wie bei uns Menschen (auch wir sind „nur“ Tiere) körperliche und psychische Schäden aus. Auf die körperlichen Folgen soll in diesem Buch nur am Rande eingegangen werden. Vor allem geht es um den Einfluss, den Stress und Angst auf das Gehirn und das Verhalten ausüben.Hier soll eine Brücke geschlagen werden zwischen wissenschaftlicher Forschung und dem täglichen Leben. Auf der einen Seite gibt es viele Forschungsergebnisse aus den Bereichen Tierverhalten, Angst- und Stressforschung; auf der anderen Seite treten immer mehr Probleme bei unseren Hunden auf, sie leiden unter Stress und verhalten sich häufig aggressiv oder ängstlich. Unterschiedliche Methoden und Ideologien, wie man mit diesen „tierischen“ Problemen umzugehen hat, sorgen für eine große Verunsicherung bei den Hundebesitzern. Mit diesem Buch soll der Versuch unternommen werden, die wissenschaftlichen Erkenntnisse in die tägliche Routine und regelmäßigen Übungen zu übersetzen, um so ein effektiveres Training zu ermöglichen.

CumCane® eDog-Kurse

eDog Online-Kurse

Die eDOG Online-Kurse haben sich aus den ständig erweiterten und überarbeiteten Trainingsskripten von CumCane® entwickelt. Während der vergangenen Jahre wurden aus den schlichten Blättchen umfassende Workbooks, in denen Theorie und Praxis zu einer didaktisch ansprechenden Einheit verbunden sind.

Die eDOG-Kurse sind interaktiv. Fragen und Lückentexte helfen dabei, das Gelesene als aktives Wissen zu speichern. Praktische Übungen helfen bei der Umsetzung des Wissens in den Alltag mit Hund.

In unseren eDOG-Kursen ist immer neuestes Wissen aus biologischer Forschung eingearbeitet. eDog ist eine Lernform zwischen Buch und Seminar, die die Fähigkeit zur eigenständigen Arbeit mit dem Hund fordert und fördert.

„Lernen ist Einverständnis“ sagte Bert Brecht; und deswegen wollen wir jedem auch die Zeit lassen, die er benötigt.

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Betreute praktische Arbeit

  • Hintergrundwissen und Anleitungen in Schrift und Film werden auf der Lernplattform Moodle bereit gestellt.
  • Der Lerner filmt die Durchführung seiner Übungen und stellt einen Link zu diesem Material zur Verfügung.
  • Die Videos werden mit Feedback – schriftlich und mündlich – versehen.
  • Wenn es gewünscht ist, werden die Videos zusätzlich bewertet, so dass der Lerner eine leistungsbezogene Teilnahmebescheinigung erhalten kann.

    Inhalt:

    • Arbeit mit positiven und negativen Markersignalen
    • Intermediäre Brücke
    • Namenserkennung
    • Freies Formen
    • Heiße Verstärker
    • Spielen als Belohnung für wenig spielfreudige Hunde
    • Aufmerksamkeit und Umorientierung unter erschwerten Bedingungen
    • Entspannungstraining
    • Grundlegende Übungen
      • Bleiben
      • Geh auf deine Decke
      • Zurückweichen
      • Leinenführigkeit
      • Körperpflege und medizinische Versorgung
      • Targettraining
      • Doppelter Rückruf
      • Problemverhalten individuell verändern
    • VIP für spezielle Hunde enthält auch alle Inhalte des VIP Grundlagen Kurses!

    Inhalte

    • Auswahl eines Zielgeruches
      • Welchen Stoff soll Dein Hund suchen? Ich helfe Dir bei der Auswahl mit klaren Kriterien.
    • Pawlow rocks – Imprinting als leistungsstarker Einstieg
      • Kein Hund muss lernen zu suchen, aber muss gründlich lernen, was er suchen soll. Davon hängt auch die Motivation zum Suchen ab!
    • Entwicklung des Anzeigeverhaltens
      • Erlernte Kommunikation wird sorgfältig in kleinen Schritten aufgebaut.
    • Anzeigeverhalten und Mini-Suchen
      • Wie von selbst entfaltet sich aus Übungen zum Anzeigeverhalten das Potenzial für Suchaufgaben.
    • Behälter, Behälter, Behälter
      • Vielfalt führt zur Generalisation. Der Hund lernt, dass alleine der Zielgeruch zum Erfolg führt.
    • Umgang mit Falschanzeigen
      • Wir wissen nie, ob der Hund nicht doch recht hat!
    • Indoor und outdoor suchen
    • Ablenkungen strukturiert einfügen

    Lernziele:

    1. Welche Lernform führt zum Target?
    2. Regeln, die daraus abgeleitet werden können
    3. Targets sind nicht nur für Nasen und Pfoten: welches Objekt wird von welchem Körperteil berührt?
    4. Targets mit allen Sinnen: Sehen, Hören, Riechen!
    5. Perfektionierung des Verhaltens am Target: Dauer, Distanz, Ablenkung

    Konzeptlernen bei Tieren bedeutet, dass Gemeinsamkeiten von Objekte, Gerüchen, und deren Eigenschaften erkannt und in Kategorien zusammengefasst werden können. Hunde können aus einer Reihe von Objekten das Größte, Kleinste, Blaue, Gelbe, Neue, Runde, das Gleiche, die Sonne, usw. auswählen. Die Folge von Konzeptlernen ist: Neue, unbekannte und nicht durch Lernen verknüpfte Objekte, Gerüche, Eigenschaften können einer Kategorie zugeordnet werden. Das eröffnet für die Beschäftigung von Hund und Mensch viele neue Möglichkeiten, die begeistern, den Hund mental auslasten und auch für den Menschen viel Stoff zum Lernen und Nachdenken bieten.

    In dieser Weiterbildung erarbeiten wir uns in Theorie und Praxis die Grundlagen des Konzeptlernens bei Tieren:

     

    1. Voraussetzungen für Konzeptlernen
    2. Welche Konzepte können Tiere lernen?
    3. Auswahl von Konzepten für die eigene praktische Arbeit
    4. Lerngelegenheiten planvoll gestalten
    5. Trainingspläne erstellen

    Technische Voraussetzung

    • Videokamera, Smartphone oder Tablet am besten mit Stativ
    • Möglichkeit, Videos auf YouTube, Vimeo, Dropbox oder eine andere Cloud zu laden.

    Unsere Plattform bietet

    für jeden Kurs

    • eigene Foren
    • Chat
    • Datei Upload
    • die Möglichkeit, ein Blog einzurichten.

    Virtueller Seminarraum

    • Die Teilnehmer eines Kurses können sich nach Belieben untereinander im virtuellen Seminarraum austauschen.
    • Dort werden wir auch alle anfallenden Fragen beantworten.
    • Es profitieren alle von den Erfahrungen einzelner. 

    eLearning ist für mich geeignet, wenn

    Sie die Fähigkeit besitzen, vom geschriebenen Wort direkt in eine Handlung umsetzen zu können. Sie also Bücher oder Hundeforen lesen und Inhalte direkt in Ihren Alltag mit dem Hund umsetzen können. Dann wird ein online-Kurs passend sein. 

    eLearning ist für mich nicht geeignet, wenn

    Sie zu den Lerntypen zählen, die unbedingt SEHEN müssen. Dann würden wir eher abraten. Wir bemühen uns zwar sehr, viel Bild- und Filmmaterial beizufügen, aber das ist nicht immer ausreichend.